Der erweiterte CDU-Landesvorstand hat auf seiner Klausurtagung in Schierke unseren Ministerpräsidenten Dr. Haseloff (einstimmig) zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2016 vorgeschlagen. Dr. Reiner Haseloff hat seit 2002 maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung unseres Landes. Unter ihm als Ministerpräsidenten ist es uns zum ersten Mal seit 25 Jahren gelungen, die Arbeitslosenquote unter 10 % zu drücken. Wir haben mit ihm die Vergangenheit der roten Laterne endgültig hinter uns gelassen und wollen den erfolgreichen Weg auch über 2016 hinaus fortsetzen. Für die CDU Sachsen-Anhalt steht damit fest: wir stehen für Kontinuität statt Experimente!

Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat, erklärte:

„Für das Votum des erweiterten Landesvorstandes und die großartige Unterstützung bin ich sehr dankbar und freue mich schon auf einen engagierten Wahlkampf. Wir werden klar machen, was wir in den vergangenen Jahren gemeinsam erreicht haben und jetzt nicht aufs Spiel setzen dürfen.

In der nächsten Legislaturperiode haben wir viel vor: Die ärztliche Versorgung muss auch in Zukunft flächendeckend gewährleistet sein. Auch gilt es, den Fachkräftemangel gemeinsam mit Unternehmen, Kammern und Verbänden, Schulen und Hochschulen zu meistern.

Durch die notwendigen und oft nicht einfachen Anpassungen unserer Schulstruktur ist unser Schulsystem jetzt zukunftsfest. Wir werden die Unterrichtsversorgung sichern und Schüler, Eltern und Lehrer dabei unterstützen, Schule vor Ort so zu gestalten, wie unsere Kinder es verdient haben.

Mit den Regionalbereichsbeamten haben wir einen großen Schritt zu mehr öffentlicher Sicherheit getan. Auch über 2016 hinaus ist die innere Sicherheit ein Herzensanliegen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich in Sachsen-Anhalt auch in Zukunft sicher fühlen können.

Wir haben ein modernes Sportfördergesetz auf den Weg gebracht, das dem Breiten-, Leistungs-, Gesundheits- und Behindertensport und der Förderung des Sportstättenbaus die bestmöglichen Rahmenbedingungen bietet. Es stellt durch die pauschalen Zuschüsse für die Sportorganisationen nach klaren Kriterien eine sinnvolle Abkehr vom bisherigen, sehr aufwändigen Zuwendungssystem dar und entlastet so die zahlreichen Ehrenamtlichen im Bereich des Sports.

Wir wollen uns auch in den nächsten Jahren für einen zügigen Weiterbau der A14 einsetzen. Sie ist ökonomisch alternativlos und ökologisch entspricht sie den höchsten Anforderungen. Mit uns wird die Altmark nicht abgehängt.

Auch beim Breitbandausbau werden wir weiter aufs Tempo drücken. Das Ziel ist und bleibt, die Übertragungsgeschwindigkeiten von privaten Haushalten und Unternehmen gleichermaßen stetig zu verbessern.

Den Hochwasserschutz müssen wir konsequent weiterverfolgen. Von den insgesamt mehr als 1.300 Deichkilometern im Land sind seit 2002 bislang beinahe 700 km saniert, bis 2020 werden alle Deiche im Land saniert sein.

Wir haben unserem Land in den vergangenen Jahren einiges zugemutet. Das war nicht immer einfach, aber notwendig, um auch in Zukunft handlungsfähig zu sein. Wir machen keine neuen Schulden mehr und haben bereits beginnen können, alte Schulden abzubauen. So hinterlassen wir unseren Kindern keine Schuldenberge, sondern Gestaltungsspielräume. Wir sind – mindestens – Deutscher Meister bei der Kinderbetreuung und damit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bundesweit führend. Wir haben jetzt Strukturen im Bildungsbereich, bei den Gebietskörperschaften und eine Theaterlandschaft, die zukunftsfest sind. Wir stärken unsere noch zu kleinteilige Unternehmensstruktur und gehen auch in Zukunft mit unseren Unternehmen in die „Mittelstandsoffensive“ für noch mehr Wachstum, noch mehr Beschäftigung und faire Löhne. Wir gestalten den demografischen Wandel aktiv und sanieren beispielsweise als einziges Bundesland alle Kitas und Schulen nach den modernsten Energieeffizienzansprüchen.

In den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden wir die Reformrendite der vergangenen Jahre einfahren.“