„Das Engagement des DMSG-Landesverbandes und der Selbsthilfegruppen vor Ort ist beispielhaft. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft. Mit ihrem uneigennützigen Einsatz zeigen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, dass Humanität und Nächstenliebe keine Worthülsen sind, sondern unser Handeln in hohem Maße bestimmen.“ Das erklärte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff heute in Halle bei der Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Landesverbandes Sachsen-Anhalt der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft.

Als eine wichtige Aufgabe der DMSG bezeichnete Haseloff die Aufklärung. Wie über viele andere Krankheiten gebe es auch über die Multiple Sklerose Vorurteile. Diese gründeten meist in unbewiesenen Behauptungen oder Unwissenheit.

Die Diagnose Multiple Sklerose sei für die Betroffenen oft ein Schock, bedeute aber nicht automatisch das Ende der Lebensqualität. Viele Erkrankte könnten dank moderner Therapien ein aktives und erfülltes Leben führen.

„Für die Politik ist und bleibt die gesellschaftliche Einbindung und die Herstellung von Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen eine große Herausforderung. In den letzten Jahren haben wir freilich geradezu einen Quantensprung erreicht. Es gilt jedoch weiterhin, Barrieren in den Köpfen nicht behinderter Menschen abzubauen“, betonte der Ministerpräsident.

 

Hintergrund

Der DMSG-Landesverband Sachsen-Anhalt hat rund 1.000 Mitglieder, die in 32 Arbeitsgruppen zusammenarbeiten.